Benutzungsordnung

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Nachfolgend die wichtigsten Ausz├╝ge aus der Benutzungsordnung:

2.1 Befugnis zum Starten und Landen

2.1.1
Die Benutzung des Flugplatzes ist gegen Entrichtung der in der Flugplatz-Entgeltordnung festgelegten Entgelte mit Flugzeugen und Hubschraubern bis 14 000 kg gestattet.

Der Betrieb von Luftschiffen, Segelflugzeugen, Frei- und Fesselballonen, Drachen, Flugmodellen und sonstigen f├╝r die Benutzung des Luftraumes bestimmten Ger├Ąten ist nur mit besonderer Erlaubnis des Flugplatzunternehmers und nur im Einvernehmen mit den zust├Ąndigen Flugsicherungsorganen zul├Ąssig. Benutzungsbeschr├Ąnkungen sowie sonstige flugbetriebliche Auflagen sind in dem ÔÇ×Luftfahrthandbuch DeutschlandÔÇť ver├Âffentlicht.

(…)

2.3 Rollen und Schleppen

2.3.3
Bei Bedarf werden Luftfahrzeuge vom Flugplatzunternehmer oder ÔÇô nach Vereinbarung ÔÇô von dem Luftfahrzeughalter geschleppt. Sie d├╝rfen nur von geschultem Personal geschleppt werden. Hierbei werden Geb├╝hren im Bereich des Vorfeldes, der Landebahn- und Rollbahnfl├Ąchen berechnet. Handlinggeb├╝hren beim Flugzeugtransport innerhalb der Halle werden nur berechnet, wenn der Luftfahrzeughalter bzw. Pilot keine Hilfestellung zu diesem Vorgang leistet. Der Luftfahrzeughalter bzw. der Pilot hat f├╝r das Schleppen die notwendigen Weisungen zu geben.

(…)

2.6 Abstellen und Unterstellen

2.6.1
Bleibt ein Luftfahrzeug l├Ąnger auf dem Flugplatz als vier Stunden, so hat es der Luftfahrzeughalter
auf Verlangen auf einer ihm zugewiesenen Abstellfl├Ąche abzustellen oder in einer Halle unterzustellen. Abstell- und Unterstellpl├Ątze werden vom Flugplatzunternehmer zugewiesen.

Aus Sicherheits- und Betriebsgr├╝nden kann er das Verbringen des Luftfahrzeugs auf einen anderen Abstell- oder Unterstellplatz verlangen oder ÔÇô wenn der Luftfahrzeughalter nicht erreichbar ist oder dem Verlangen nicht rechtzeitig nachkommt ÔÇô das Luftfahrzeug durch eigenes Personal oder einen Beauftragten dorthin ohne eigene Kraft rollen oder Schleppen.

2.6.2
Die Sicherung eines abgestellten Luftfahrzeuges obliegt dem Luftfahrzeughalter. Bei Dunkelheit oder schlechter Sicht hat er ein abgestelltes Luftfahrzeug durch Lichter zu kennzeichnen, sofern dies aus Sicherheitsgr├╝nden erforderlich ist.

2.6.3
F├╝r das Abstellen und das Unterstellen eines Luftfahrzeuges gelten die gesetzlichen Vorschriften ├╝ber die Miete (┬ž┬ž 535 ff. BGB), soweit nicht in dieser Benutzungsordnung oder der Entgeltordnung abweichende besondere Vorschriften getroffen sind. Eine Verwahrungspflicht besteht f├╝r den Platzhalter nur, wenn hier├╝ber eine besondere schriftliche Vereinbarung getroffen ist.

(…)

2.10 Bewegungsunf├Ąhige Luftfahrzeuge

2.10.1
Bleibt ein Luftfahrzeug auf dem Flugplatz bewegungsunf├Ąhig liegen, so darf der Flugplatzunternehmer es auch gegen den Widerspruch des Luftfahrzeughalters auf dessen Kosten von den Flugbetriebsfl├Ąchen entfernen, soweit dies f├╝r die reibungslose Abwicklung des Luftverkehrs notwendig ist. Die Flugplatzbetreiberin haftet f├╝r die Verursachung von Sch├Ąden nur, soweit dieser oder ihren Erf├╝llungsgehilfen Vorsatz oder grobe Fahrl├Ąssigkeit zur Last gelegt werden kann.

2.10.2
Bleibt ein Luftfahrzeug bewegungsunf├Ąhig liegen und entsteht der Flugplatzbetreiberin dadurch ein Schaden, so haften der Luftfahrzeughalter und/oder derjenige, der das Fahrzeug in Gebrauch hatte, dem Flughafenunternehmer f├╝r den daraus entstandenen Schaden. Die Haftung ist ausgeschlossen soweit dem Luftfahrzeughalter und/oder denjenigen, der das Fahrzeug in Gebrauch hatte am Liegenbleiben des Luftfahrzeugs kein Verschulden trifft. Mehrere zum Schadensersatz verpflichtete haften als Gesamtschuldner.

(…)

3.3.2 Rollfeld

3.3.2.1
Die zum Betreten oder Befahren nach Absatz 3.3.1.1 notwendige Einwilligung erteilt der Flugplatzunternehmer im Einvernehmen mit der Flugverkehrskontrollstelle. Wer das Rollfeld betritt oder bef├Ąhrt, darf sich nur nach den Weisungen der Flugverkehrskontrollstelle bewegen und hat insbesondere deren Funkspr├╝che, Lichtsignale und Zeichen zu beachten; ├╝ber deren Bedeutung hat er sich zu unterrichten.

3.3.2.2
Will ein Beauftragter der in Absatz 3.3.1.4 bezeichneten Beh├Ârde das Rollfeld betreten
oder befahren, so hat er

  • au├čer der Benachrichtigung des Flugplatzunternehmers
  • die Erlaubnis der Flugverkehrskontrollstelle einzuholen und die Vorschriftzum Absatz 3.3.2.1 Satz 2 zu beachten.

3.3.2.3
Flugzeuge, die bei Dunkelheit das Rollfeld befahren, m├╝ssen so beleuchtet sein,
dass ihre Bewegungen von der Flugverkehrskontrollstelle aus verfolgt werden k├Ânnen.

3.3.2.4
Bei unsichtigem Wetter darf das Rollfeld nur von Fahrzeugen befahren werden, die

  • in st├Ąndiger Funksprechverbindung mit der Flugverkehrskontrollstelle stehen und mit einem Blinklicht ausger├╝stet sind, oder
  • von einem Leitfahrzeug gef├╝hrt werden.

Der Flugplatzunternehmer kann im Einvernehmen mit der Flugverkehrskontrollstelle
Ausnahmen zulassen.

(Änderungen vorbehalten!)